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Umsetzungsempfehlungen Covid-19 Massnahmen für Menschen mit Behinderungen, die mit Assistenz leben

Die geltenden Regelungen bei Quarantäne und Isolation können Menschen mit Behinderungen, die auf Unterstützung im Alltag angewiesen sind, nicht so einhalten wie gefordert. Das hat immer wieder zu Unsicherheiten geführt. Unbefriedigende Diskussionen mit Mitarbeitenden von Hotlines und dem Contact-Tracing haben die Situation nicht einfacher gemacht.


Anfang April 2021 konnten wir über Insieme das Anliegen einer Anpassung der Quarantäne- und Isolationsregeln für Menschen mit Unterstützungsbedarf beim Bundesamt für Gesundheit (BAG) einbringen. Das Eidgenössische Büro für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen (EBGB) hat das Anliegen anschliessend aufgenommen und uns beauftragt, Umsetzungsempfehlungen auszuarbeiten. Nach sieben Monaten intensivem Hin und Her zwischen den beteiligten Organisationen (AGILE.CH, InVIEdual und Insieme), dem EBGB und dem BAG ist das Dokument nun zur Publikation bereit.


In einem ersten Abschnitt sensibilisiert das vorliegende Papier für die Situation von Menschen mit Behinderungen, die Assistentinnen und Assistenten anstellen, indem es über unsere Ausgangslage informiert. Als nächstes werden Tipps für die Umsetzung der allgemeinen Schutzmassnahmen gegeben. Im letzten Teil gibt es Empfehlungen zur Umsetzung der Quarantäne- und Isolationsregeln. Unter anderem wird präzisiert, dass Assistentinnen und Assistenten von der Kontaktquarantäne ausgenommen sind, wenn die erwähnten Schutzmassnahmen eingehalten werden.


Dokument «Umsetzungsempfehlungen Covid-19 – Menschen mit Behinderungen, die Assistent_innen anstellen»


2110_Umsetzungsempfehlungen_Covid-19_DE
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2110_Raccomandazioni_Covid-19_IT
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